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Vorurteile über Studentenverbindungen

Wie wirklich ist die Medienwirklichkeit?

Vorurteile und Verbindungen – eine unendliche Geschichte der ständigen Wiederkehr von Platitüden, Halbwahrheiten und Sensationsgeilheit. Wenn es um Verbindungen geht, scheint alles erlaubt, was Auflage oder Quote verspricht: Da ist kein Klischee zu blöde, keine Lüge zu platt, keine Ente zu peinlich. Die Beispiele objektiver und fairer Berichterstattung gehen darin unter, aber es gibt sie: Beispielsweise zwei herausragende Reportagen des Hessischen bzw. des Südwestrundfunks oder Beiträge in Wirtschaftsmagazinen. Und auch gerade regionale Printmedien tun sich hier positiv hervor. Immerhin ist festzustellen, daß sich das Bild der Studentenverbindungen in den Medien insgesamt meßbar bessert. Die Journalisten recherchieren zunehmend im Internet und scheinen ihre eigenen Vorurteile abzubauen.

Wer nicht durch Verwandte oder Freunde auf Verbindungen aufmerksam wird, läuft Gefahr, eines der wahrscheinlich wertvollsten und spannendsten Kapitel seines Lebens einfach gedankenlos zu überblättern. Ein Student, der sich zuvor in dem Internet-Forum dssv nach Verbindungen an seinem Hochschulort erkundigt hatte, schrieb dazu später folgendes per E-Mail: »Es ist nur einfach so, daß man von allen Seiten (sei es nun im Tatort von gestern abend, im Stern von vorletzter Woche, bei Spiegel-TV oder auch in den zahlreichen AStA-Artikeln) ein Bild von Verbindungen bekommt, das die landläufige Meinung in der Bevölkerung, also das Bild von pseudointellektuellen Ewiggestrigen, die im stillen Kämmerlein saufen, »Gaudeamus igitur« singen und sich dann gegenseitig beim Fechten verletzen, bestätigt. Zwar bekommt man auf den Web-Seiten oder den Flugblättern der Verbindungen andere Infos, aber denen glaubt man meist nicht, weil ja klar ist, daß sich eine Verbindung in einer Selbstdarstellung nie als »saufend und rechtsradikal« darstellen würde. Das dachte ich auch alles, bis ein Zivi-Kollege von mir letztes Jahr während einer Hospitationswoche in Münster bei einer Verbindung gewohnt hat, und mir dann erzählt hat, daß die landläufige Meinung über Verbindungen falsch ist ... Soll heißen: Negative Infos über Verbindungen bekommt man so; nach richtigen Informationen muß man schon gezielt suchen, und dann erscheint das in der Regel unglaubwürdig, weil es dem allgemeinen Bild der Verbindungen meist absolut widerspricht.«

Aussagen wie diese sind typisch für Menschen, die ihre Vorurteile gegenüber Verbindungen einem Wirklichkeitsabgleich unterzogen haben. Es ist ein Jammer, wieviele junge Leute den verbreiteten Vorurteilen gegenüber Verbindungen aufsitzen, und niemand bedauert das mehr als sie selbst, wenn der Zug abgefahren ist. Wenn sie kurz vor dem Examen stehen oder noch später: »Wenn etwas explizit gesagt wird«, schreibt ein regelmäßiger Besucher des Internet-Forums dssv, »haben Kritik und Zweifel einen Ansatzpunkt. Viel schlimmer sind die »offensichtlichen« und »Weiß-doch-jeder«-»Tatsachen«, die man absorbiert und für unbezweifelbar hält, ohne das überhaupt mitzubekommen. Für mich war 1977 vollkommen klar, Verbindungen sind völlig bekloppt und indiskutabel. Bemerkt habe ich meinen Fehler als 40jähriger Diplom-Ingenieur, der für begrenzte Zeit ein billiges Dach über dem Kopf brauchte. Und, ja, es ist ein weiterer Grund, auf die 68er sauer zu sein.« Klar, man kann auch später noch in eine Verbindung eintreten, aber es ist nicht dasselbe. Die guten Ratschläge, Vorurteile abzubauen, sind bewährt: An der Tür klingeln und mit den Leuten reden. Nur Mut!  (mg)

 

Klick ins Internet

dssv. Das Usenet-Forum der Verbindungsstudenten.
news:de.soc.studium.verbindungen

FAQ. Surfer fragen, der Coburger Convent antwortet.
http://www.coburger-convent.de/faq/

Quellen. Historische Quellen, die viele überraschen werden.
http://www.coburger-convent.de/dokumentation/quellen/

 

Quelle: CC-Blätter 2/2001, S. 20.

 

 

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