»Stadt der Freiheit man sie nennt …«
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Und in Jene lebt sich's bene

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  1. Und in Jene lebt sich's bene
    |: und in Jena lebt sich's gut. :|
    Bin ja selber drin gewesen,
    wie da steht gedruckt zu lesen,
    |: zehn Semester wohlgemut. :|

  2. Und die Straßen sind so sauber,
    |: sind sie gleich ein wenig krumm;
    denn ein Wasser wird gelassen
    alle Wochen durch die Straßen,
    |: in der ganzen Stadt herum.

  3. Und ein Wein wächst auf den Bergen,
    |: und der Wein ist gar nicht schlecht, :|
    tut er gleich die Strümpfe flicken
    und den Hals zusammendrücken,
    |: ist er doch zur Bowle recht! :|

  4. Die Philister und die Wirte
    |: sind die besten auf der Welt, :|
    Wein und Bier in vollen Humpen
    tun sie den Studenten pumpen
    |: und dazu noch bares Geld. :|

  5. Wenn dem Burschen es behaget,
    |: setzt er vor die Tür den Tisch, :|
    und dann kommt der Wirt gesprungen,
    und da wird gezecht, gesungen
    |: auf der Straße frei und frisch. :|

  6. Und im Winter und im Sommer
    |: wird servieret auf der Straß'; :|
    hei, wie da die Schläger blitzen,
    hei, wie da die Stöße sitzen,
    |: aber alles ist nur Spaß! :|

  7. Auf dem Markte, auf den Straßen
    |: stehn Studenten alzuhauf; :|
    Mädchen an den Fenstern stehen
    und nach den Studenten sehen,
    |: und wer will, der schaut hinauf. :|

  8. Und die allerschönste Freiheit
    |: ist in Jena auf dem Damm. :|
    In Schlafröcken darf man gehen
    und den Bart sich lassen stehen,
    |: wie ein jeder will und kann! :|

 

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