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Ein lustger Musikante

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  1. Ein lustger Musikante marschierte am Nil,
    o tempora, o mores!
    Da kroch aus dem Wasser ein großer Krokodil,
    o tempora, o mores!
    Der wollt ihn gar verschlucken,
    wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora?
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

  2. Da nahm der Musikante seine alte Geigen,
    o tempora, o mores,
    und tät mit seinme Bogen fein darüber streichen,
    o tempora, o mores! –
    Allegro, dolche, presto – wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora.
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

  3. Und wie der Musikante den ersten Streich getan,
    o tempora, o mores,
    da fing der Krokodile zu tanzen an,
    o tempora, o mores,
    Menuett, Galopp und Walzer, wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora.
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

  4. Er tanzte wohl im Sande, im Kreise herum
    o tempora, o mores,
    und tanzte sieben alte Pyramiden um;
    o tempora, o mores,
    denn die sind lange wacklicht, wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora.
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

  5. Und als die Pyramiden das Teufelsvieh erschlagen,
    o tempora, o mores,
    da ging er in ein Wirtshaus und sorgt für seinen Magen,
    o tempora, o mores,
    Tokaierwein, Burgunderwein, wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora.
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

  6. 'ne Musikantenkehle, die ist als wie ein Loch,
    o tempora, o mores,
    und hat er noch nicht aufgehört, so trinkt er immer noch,
    o tempora, o mores,
    und wir, wir trinken mit ihm, wer weiß, wie das geschah?
    Juchheirassassa, o tempo-tempora.
    Gelobet seist du jederzeit, Frau Musika!

 

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